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Mehrgenerationenhaus

Klaus Tembrink

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drkborken.de

Röntgenstr. 6
46325 Borken

Mehrgenerationenhaus (MGH)

Bild: Logo Mehrgenerationenhaus

Mehrgenerationenhäuser schaffen ein neues nachbarschaftliches Miteinander, das nicht auf die 500 Häuser im Aktionsprogramm beschränkt bleiben soll. Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen mit Beispielen und Anregungen zeigen, wie wir alle mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft und zwischen den Generationen erreichen können. Mit Dingen, die überall funktionieren: In Mehrgenerationenhäusern, in anderen Einrichtungen, in der Nachbarschaft und in der Familie.

Dienstleister für alle Generationen bringen Angebot und Nachfrage so zusammen, dass alle davon profitieren. Sie beziehen möglichst viele Menschen ein, indem sie ihre Angebote auf die jeweiligen Bedürfnisse zuschneiden. Dienstleistungen sind mehr, als man denkt.

Was ist ein Mehrgenerationenhaus?

"Mehrgenerationenhäuser eröffnen Räume, die den Zusammenhalt der Generationen festigen", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Mit veränderten Familienstrukturen schwänden selbstverständliche Begegnungen der Generationen, die Weitergabe von Erziehungswissen und Alltagskompetenzen gehe verloren, aber auch Erfahrung und Hilfe der älteren Generation für die mittlere und jüngere Generation blieben oft ungenutzt, so die Ministerin.

"Unser Ziel ist es, Mehrgenerationenhäuser als Drehscheiben für Dienstleistungen zu etablieren, die Menschen verschiedenen Alters wirklich brauchen: Angefangen vom Wäscheservice oder Computerkurs für Internetbanking über die Leih-Oma bis hin zum Mittagstisch für Schulkinder und die Krabbelgruppe", so von der Leyen weiter.

Es entsteht ein generationenübergreifendes Netzwerk, in das sich jeder und jede mit den persönlichen Fähigkeiten einbringen kann. An diesem bunten Marktplatz von Dienstleistungen beteiligen sich Schulen, Vereine, Bibliotheken, Feuerwehren und andere kommunale Einrichtungen.

Darüber hinaus soll ein Mehrgenerationenhaus mit örtlichen Unternehmen zusammenarbeiten: Es verkauft seine Dienstleistungen an kleine und mittelständische Betriebe, aber auch an große Firmen.

"Mehrgenerationenhäuser sind wie soziale Bienenstöcke in unserer Gesellschaft", sagt Familienministerin von der Leyen. Der Honig, den sie produzieren – das sind menschliche Beziehungen, die Weitergabe von Kulturwissen und unentgeltliche Hilfe untereinander.

Freiwillige und professionelle Kräfte arbeiten in einem Mehrgenerationenhaus eng zusammen. Nur so kann das geboten werden, was vor Ort auch tatsächlich benötigt wird. Auf diese Weise bilden Mehrgenerationenhäuser ein Forum, in dem private und freiwillige Initiativen klug mit staatlichen Leistungen verbunden werden können. Ein Mehrgenerationenhaus bietet an, was gebraucht wird. Es geht auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Generationen und auf den Bedarf vor Ort ein.